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Apoptose et métastases – que se passe-t-il dans les cellules cancéreuses ?

Apoptose – mort cellulaire programmée

L'apoptose désigne la mort cellulaire naturelle et programmée. Les cellules saines possèdent des mécanismes intégrés qui éliminent sélectivement les cellules endommagées ou dysfonctionnelles. Ce processus est essentiel au maintien de l'équilibre entre la régénération et la mort cellulaires dans l'organisme.

Dans les cellules cancéreuses, ce mécanisme est souvent perturbé ou bloqué. Les cellules tumorales échappent à l'apoptose, continuent de se diviser de manière incontrôlée et survivent même lorsqu'elles devraient être éliminées. Cette capacité est une caractéristique essentielle du cancer.

Métastases apoptotiques, thérapie par cellules dendritiques

Metastasen – Ausbreitung von Tumorzellen

Metastasen entstehen, wenn sich Krebszellen vom ursprünglichen Tumor lösen, über Blut- oder Lymphbahnen im Körper verteilen und sich in anderen Organen ansiedeln. Dort können sie neue Tumorherde bilden, oft unabhängig vom ursprünglichen Tumor.

Metastasierung ist ein komplexer Prozess, der unter anderem umfasst:

  • Verlust der Zellbindung im Primärtumor

  • Eindringen in Blut- oder Lymphgefäße

  • Überleben im Blutkreislauf

  • Ansiedlung und Wachstum in entfernten Organen

Gerade metastasierende Tumorzellen besitzen häufig Mechanismen, um der Apoptose zu entgehen und sich der Immunüberwachung zu entziehen.

Therapeutische Ansätze: Apoptose fördern und Metastasen kontrollieren

Moderne Krebstherapien verfolgen zunehmend das Ziel, mehrere biologische Mechanismen gleichzeitig zu beeinflussen. Dabei stehen unter anderem folgende Strategien im Fokus:

  • Reaktivierung apoptotischer Signalwege, um Krebszellen wieder für den programmierten Zelltod empfänglich zu machen

  • Hemmung von Wachstums- und Überlebenssignalen in Tumorzellen

  • Unterstützung des Immunsystems, damit entartete Zellen besser erkannt und eliminiert werden können

  • Reduktion der Metastasierungsfähigkeit, z. B. durch Beeinflussung der Tumormikroumgebung

     

Kombinationstherapien – ein integrativer Ansatz

Da Krebs ein vielschichtiger Prozess ist, gewinnen Kombinationstherapien zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, unterschiedliche Wirkmechanismen sinnvoll miteinander zu verbinden und individuell auf den Patienten abzustimmen.
 

Mögliche kombinierbare Therapieansätze können sein:

  • Klassische onkologische Therapien (z. B. Chemotherapie, Hormontherapie, Bestrahlung)

  • Immunologische Verfahren, etwa dendritische Zelltherapie zur gezielten Aktivierung der Immunantwort

  • Begleitende Immunaufbau- und Supportivmaßnahmen, die das Immunsystem stabilisieren

  • Stoffwechsel- und zellbiologische Ansätze, die auf Wachstums- und Überlebensmechanismen von Tumorzellen abzielen

  • Die Kombination erfolgt dabei nicht nach einem festen Schema, sondern orientiert sich an:

  • Tumorart und Stadium

  • Vorliegen von Metastasen

  • Immunstatus des Patienten

  • bisherigen Therapien und Verträglichkeit

     

Ziel moderner Therapiekonzepte

Das übergeordnete Ziel integrativer Kombinationstherapien ist es,

  • Krebszellen wieder angreifbar zu machen,

  • die körpereigene Immunabwehr zu unterstützen,

  • und die Ausbreitung von Tumorzellen möglichst zu begrenzen.

 

Dabei steht nicht nur die Tumorkontrolle, sondern auch die Lebensqualität und individuelle Situation der Betroffenen im Mittelpunkt.

Wichtiger Hinweis

Die genannten Ansätze stellen keine Heilversprechen dar und ersetzen keine leitliniengerechte onkologische Behandlung. Ob und welche Kombinationstherapien sinnvoll sind, muss stets individuell und ärztlich beurteilt werden.

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