HIFU (Haifu) – Nicht‑invasive Ultraschall‑Therapie
Zielgerichtete Tumorbehandlung mit modernster Technologie
HIFU (High‑Intensity Focused Ultrasound) ist ein nicht‑operatives Ultraschall‑Ablationsverfahren zur lokal begrenzten Zerstörung von Tumorgewebe. Die Haifu Medical Technology Co. Ltd. ist ein weltweit führender Hersteller solcher Geräte für die Behandlung gutartiger und bösartiger Tumoren.

Was ist HIFU/Haifu?
HIFU nutzt hochfokussierte Ultraschallwellen, die im Zielgewebe Hitze erzeugen und dort Zellen gezielt abtöten – ohne Schnitte, ohne OP und mit schonender Wirkung.
Das Verfahren wird von Haifu®‑Systemen genutzt, die seit vielen Jahren weltweit im klinischen Einsatz sind.
Vorteile:
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nicht‑invasiv
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kein Schnitt, keine Strahlung
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kurze Erholungszeit
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schonende Ablation
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auch beim Rezidiv möglich
Behandlungsmöglichkeiten mit HIFU (Haifu)
1. Gutartige gynäkologische Erkrankungen
Uterusmyome & Adenomyose
HIFU wird zur Abtragung bzw. thermischen Ablation von Myomen und Adenomyose eingesetzt und bietet oft eine Alternative zur klassischen OP.
2. Lebertumoren
Behandlung primärer Leberkarzinome oder Lebermetastasen durch gezielte Ultraschallablation der Herde.
3. Pankreastumoren
HIFU kann bei bestimmten Pankreasmalignomen zur lokalen Tumorkontrolle beitragen und wird auch in klinischen Studien zur Kombination mit Immuntherapien untersucht.
4. Knochen‑ und Weichteiltumoren
HIFU kann zur Ablation von soliden Tumoren im Knochen‑ oder Weichteilbereich beitragen.
5. Brusttumoren & Fibroadenome
Bei ausgewählten Fällen können HIFU‑Systeme zur Behandlung von Brusttumoren und gutartigen Brustläsionen eingesetzt werden.
6. Schmerzkontrolle & palliativer Einsatz
Bei nicht operablen Tumoren (z. B. Knochenmetastasen) kann HIFU zur Schmerzlinderung und lokalen Kontrolle beitragen.
Wann ist HIFU sinnvoll?
HIFU eignet sich besonders bei:
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lokal begrenzten Tumoren
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Patienten mit OP‑Risiko
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Wunsch nach Organerhalt
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Ergänzung zu anderen Therapieformen
Integration in ein ganzheitliches Therapiekonzept mit dendritischer Zelltherapie (DZT)
HIFU und dendritische Zelltherapie greifen unterschiedliche Ebenen an:
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HIFU wirkt lokal – es erhitzt und zerstört Tumorgewebe direkt in der Zielregion.
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DZT wirkt systemisch immunologisch – sie nutzt die körpereigenen Abwehrprozesse, indem dendritische Zellen gezielt Tumorantigene präsentieren und T‑Zell‑Reaktionen stimulieren.
Kombinationsvorteile
Durch HIFU‑Ablation werden Tumorantigene im lokalen Gewebe freigesetzt. Diese Antigene können von dendritischen Zellen erkannt und „trainiert“ werden – die Grundlage für ein verstärktes, tumorgerichtetes Immunsystem.
Dieser Ansatz kann helfen, das Immunsystem langfristig zu mobilisieren und lokale Behandlungen zu ergänzen.
Mögliche Kombinationen in der Praxis
1. HIFU + DZT
lokale Tumorreduktion + immunologische Aktivierung
2. HIFU + Chemotherapie & DZT
klassische Therapie + lokale Ablation + Immunmodulation
3. HIFU + Strahlentherapie & DZT
sequenzielle Therapie zur Reduktion von Tumorlast und Aktivierung des Immunsystems
4. HIFU + Supportive Infusionen
Vitamin C, antioxidative Infusionen zur Unterstützung des Gesamtzustands
Ihr individueller Therapie‑Check
Zusammen planen wir:
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Diagnose & Befunde
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Bildgebung & HIFU‑Eignung
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Immunstatus & Laborwerte
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Therapieziele (Kontrolle, Stabilität, Lebensqualität)
Ergebnis: maßgeschneiderter Therapieplan
FAQ – Häufige Fragen
Ist HIFU sicher?
HIFU ist ein gut untersuchtes, nicht‑invasives Verfahren mit niedriger Komplikationsrate bei geeigneten Indikationen.
Kombiniert man HIFU mit Immuntherapie nur in Studien?
Nein – Kombinationen werden zunehmend klinisch genutzt; Studien zeigen, dass lokale Ablation immunologische Antworten anstoßen kann.
Wie lange dauert die Erholung?
In vielen Fällen kurze Erholungszeit ohne stationären Aufenthalt.
Rechtlicher Hinweis
Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine medizinische Diagnose oder Therapieempfehlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.
